Das gibt`s nicht alle Tage!!!

 

Hier findest Du viele Infos zu unseren besonderen Aktionen und Projekten:

  

AUSWIRKUNGEN DES CORONA-VIRUS AUF DIE ANGEBOTE FÜR KINDER, JUGENDLICHE & FAMILIEN - Stand: 13. Januar 2021

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Aufgrund der aktuellen Lage finden momentan keine Gruppenangebote in unserer Gemeinde statt.

Das betrifft leider auch unsere Treffen mit den Konfettis, der Kindergruppe, dem TeenTreff und dem STARTer-Kurs - sie pausieren bis Ende Januar. Damit folgen wir den Empfehlungen der Landeskirche, die Kontakte bis auf das Nötigste einzuschränken und hoffen, so einen Beitrag zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu leisten. 

Solange unsere Angebote für Kids nicht stattfinden können, steht wöchentlich freitags eine Kiste mit Überraschungstüten vor dem Ev. Gemeindehaus "En-Nest". In den Tüten sind zum Beispiel kreative Bastelideen, tolle Rezepte, Tipps für Spiele oder Ausflüge u.ä. für das Wochenende. Gerne einfach hineingreifen und eine Tüte mitnehmen!!

Außerdem bieten wir wöchentliche Online-Angebote für Kinder & Jugendliche an - vom Bastelnachmittag über das gemeinsame Kochen bis hin zu spannenden Experimenten. Weitere Infos findet du weiter unten.

Bis Ende Januar 2021 werden außerdem keine Präsenzgottesdienste gefeiert.

Für Kinder weisen wir gerne auf die Kindergottesdienste der EKD hin. 

Auch für Erwachsene finden sich allerhand Gottesdienste im Netz, im Radio oder TV. Aus unserer Gemeinde sind ebenfalls noch zwei Online-Gottesdienste geplant.

Alle Ansprechpersonen sind aber weiterhin gerne per Telefon oder Mail für euch & Sie da.

Falls du Fragen oder Sorgen hast, oder dir schon die Decke auf den Kopf fällt und dir nach einem Gespräch ist, kannst du gerne im Jugendbüro anrufen. Unsere Jugendreferentin hat auch ein paar Tipps gegen die Langeweile auf Lager!!

Kommt behütet und gesund durch die nächste Zeit!!

"...und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand. Und bis wir uns wiedersehen, Friede über dich und unser Land." (aus dem Irischen Segen)

 

 

 

Online-Angebote für Kinder und Jugendliche im Januar

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Lust auf Spaß, Spiel, Basteln und was Leckeres? Dann mach mit bei unseren Online-Angeboten!! Sowohl für Kinder als auch für Jugendliche bieten wir verschiedene Aktionen über Zoom an:

für Kinder jeweils donnerstags um 16.00 Uhr:

14. Januar: Bastelnachmittag

21. Januar: In Bewegung - der etwas andere Sportnachmittag

28. Januar: Spannende Experimente

 

für Jugendliche jeweils freitags um 17.00 Uhr:

15. Januar: Stadt-Land-Vollpfosten-Spielenachmittag

22. Januar: Wir gönnen uns was Gutes - Kochabend

29. Januar: Rallye mal ganz anders

 

Bei Interesse gerne einfach per Mail anmelden. Anschließend schicken wir den Zugangslink ebenfalls per Mail zu sowie den Bastelbogen oder was auch immer ihr für das jeweilige Angebot braucht. Wir freuen uns auf euch und dass wir so wieder gemeinsam etwas erleben können!!

Diakonin Kristina Ashoff, kristina.ashoffdontospamme@gowaway.ev-kg-leki.de

Diakon Sven Vorderbrück, Jugend.kirchedontospamme@gowaway.cityweb.de

 

 

 

Überraschungstüten für Kids

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Eine Aktion für Grundschulkinder: Solange unsere Angebote für Kids leider nicht stattfinden können, steht jeden Freitag eine Kiste mit Überraschungstüten für dich vor unserem Ev. Gemeindehaus "En-Nest". In den Tüten findest du zum Beispiel eine kreative Bastelidee, ein tolles Rezept, Spiel- und Ausflugstipps für das Wochenende. Du darfst echt gespannt sein!! Und dir gerne eine Tüte mitnehmen. Wir wünschen dir viel Spaß damit!! 

 

 

 

Kindergottesdienste der EKD

Lust auf einen Gottesdienst extra für die kleinen Leute? Die Kigo-Verbände der EKD laden dich auf www.kirchemitkindern-digital.de dazu ein.

Neuer "STARTer"-Kurs beginnt später!!

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Wir bieten wieder unseren "STARTer"-Kurs für alle, die neu in unsere Kinder- und Jugendarbeit eingestiegen sind... Oder noch einsteigen wollen... Und sich den Einstieg erleichtern möchten. In diesem Kurs dreht sich an vier Samstag Vormittagen alles um ganz alltägliche Themen aus der Kinder- und Jugendarbeit: Wie tickt denn eine Gruppe? Wie bereite ich ein Spiel vor? Welche Rolle und Aufgaben habe ich als MitarbeiterIn? usw. Das alles lernst du in einer kleinen Gruppe und bestimmt mit viel Spaß.

Aufgrund der aktuellen Situation beginnt der Kurs erst später.

Neugierig geworden? Weitere Informationen findest du hier.

 

 

 

DANKE-Tour mit dem Programm-Team

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Anfang September lud das Jugendreferenten-Team die Jugendlichen des Ferienspaß-Programm-Teams zu einem Tagesausflug ein. Neugierig geworden? Hier gibt`s mehr zu lesen.

 

 

 

Rückblick: Fachtag "Traumasensible Arbeit mit Kindern und Jugendlichen"

Das Referenten-Team: Sven Vorderbrück, Kristina Ashoff, Sabine Haupt-Scherer

Am 22.8.2020 fand der Fachtag der Ev. Kirchengemeinde Attendorn-Lennestadt und des Amtes für Jugendarbeit der EKvW in Grevenbrück statt. Die Jugendreferent*innen der Kirchengemeinde Kristina Ashoff und Sven Vorderbrück hatten zu diesem Fachtag eingeladen und ihn unter Corona-Bedingungen organsiert. Die Stühle standen einzeln mit 1.50m Abstand, zu Beginn Handdesinfektion statt Kaffee, die Fenster weit geöffnet, eine CO2-Ampel maß den Luftaustausch.

17 Teilnehmende aus ganz NRW waren gekommen, eine bunte Mischung aus Jugendreferent*innen, Gemeindepädagog*innen, Lehrer*innen, Erzieher*innen sowie Mitarbeiter*innen der OGS, aus der Offenen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und von den Pfadfindern. Gern wären noch mehr gekommen, - es gab eine Warteliste -, aber unter Coronabedingungen musste die Teilnehmendenzahl begrenzt werden. 

 

Thema waren Kinder und Jugendliche, die sich unverständlich verhalten und nicht auf Ansprache reagieren, die „out of order“ wirken und in allen Einrichtungen stören – in Kindertagesstätten, Schulen, Häusern der offenen Tür, in Gruppen und auf Freizeiten – Systemsprenger eben. So erzählte Sven Vorderbrück von einem Jungen in der OGS, der sich scheinbar grundlos auf ein anderes Kind stürzte und es verprügelte. Klar, dass man als Pädagoge dann nicht begeistert ist. „Wie wäre das denn, wenn das einer mit dir machen würde“, hatte Sven Vorderbrück gesagt und dann erfahren, dass das angreifende Kind genau das schon erlebt hatte. Aber wieso wird jemand, der Opfer war, zum Täter? Wieder stieß er auf Unverständliches.

Schon vor Jahren hatten sich Sven Vorderbrück und Kristina Ashoff dann auf den Weg gemacht, hier mehr zu verstehen und handlungsfähig zu werden. Eher suchend hatten sie ein Seminar zu Traumapädagogik von Sabine Haupt-Scherer aus dem Amt für Jugendarbeit der EKvW besucht. Das wurde für sie, wie Kristina Ashoff berichtete, zum „Augenöffnertag“. Plötzlich wurde bisher unverständliches Verhalten verstehbar.

Wenn jemand unter traumatischen Bedingungen Gewalt erlebt, so hörten sie, dann entsteht im Gehirn eine Art „schreibgeschützte Datei“, ein Muster von Gewalt. Dieses Muster kann in aktuellen Situationen wieder ausgelöst (angetriggert) werden. Dann wird das Alltagsbewusstsein dieser Person sozusagen gekidnappt, und man tut dann Dinge, die man eigentlich nicht tun will und die man nicht steuern kann. Man reagiert panisch oder aggressiv – passend für die alte Situation, aber unpassend heute. Denn unter traumatischem Stress werden Erinnerungen unvollständig im Gedächtnis gespeichert, ihnen fehlt der Satz. „Es war einmal …“, und das Gehirn hält dann Erinnerungen, auf die es stößt, für Gegenwart. Das zu wissen, macht Verhalten verstehbarer und macht den Umgang damit leichter.

Davon wollten Kristina Ashoff und Sven Vorderbrück mehr. So hatten beide einen 14tägigen Zertifikatskurs Traumapädagogik im Amt für Jugendarbeit belegt, jetzt wollten sie weitergeben, was sie entdeckt und gelernt hatten.

Traumatisierungen sind viel häufiger, als man denkt. In unserem Leben sind sie allgegenwärtig. Alles, was uns in unserer Existenz bedroht und ohnmächtig macht, weil wir weder fliehen noch kämpfen können, kann traumatisieren. Und das sind eben nicht nur Fluchterfahrungen, Messerstechereien und der 11. September. Das sind auch die „kleinen“ Grausamkeiten des Lebens: schmerzhafte medizinische Behandlungen, die kleine Kinder ja noch nicht verstehen können („Notwendige medizinische Misshandlungen“ sagt die Traumapädagogik),  das sind auch plötzliche Trennungen oder Todesfälle, häusliche Gewalt („familiäre Kriegsgebiete“), Vernachlässigungen, massive Demütigungen oder Beschämungen, Mobbing und vieles mehr. Wir wissen alle etwas von Traumatisierungen, auch wenn die meisten keine Traumafolgestörung entwickeln, weil viele Traumatisierungen ohne Behandlung ausheilen.

Vormittags referierte Sabine Haupt-Scherer vom Amt für Jugendarbeit zu den neurobiologischen Grundlagen der Traumapädagogik. Denn Traumata verändern etwas im Gehirn und im Gedächtnis und das hat Folgen für das Denken, Fühlen und Verhalten von betroffenen Kindern und Jugendlichen. Nachmittags berichteten Kristina Ashoff und Sven Vorderbrück von Möglichkeiten, mit kleinen Anregungen Situationen zu deeskalieren, Kinder und Jugendliche zu unterstützen und im Gruppenalltag damit umzugehen. Auch Hilfen zur Unterstützung der Mitarbeitenden, für die der Umgang mit Traumageschichten und traumatisierten Menschen sehr belastend sein kann, kamen zur Sprache.

Und natürlich war Corona Thema. Wo schränkt Corona die Möglichkeiten ein, betroffene Kinder und Jugendliche zu unterstützen? Wo triggert Corona alte traumatische Erfahrungen und lässt sie in der Gegenwart wieder lebendig werden (Erfahrungen von Krankheit, Einsamkeit, Eingesperrt-Sein oder Ausgestoßen-Sein)?

Am Ende sind sich alle einig, dass es sich gelohnt hat, an diesem Samstag nach Lennestadt gekommen zu sein– weil das Thema spannend war, weil es schön war, wieder im Realkontakt zu lernen und neue Menschen kennen zu lernen, wenn auch nur auf Abstand. Und alle sind sich einig: Mit diesem Thema wollen wir uns weiter beschäftigen.

Übrigens: Die Arbeitshilfe zu Traumapädagogik von Sabine Haupt-Scherer kann im Amt für Jugendarbeit der EKvW kostenlos bestellt werden.

(Text: Sabine Haupt-Scherer)

"Maskenpflicht!?" - Online-Familiengottesdienst

Foto: Medienwerk Lennestadt

Masken begegnen uns gerade in dieser Zeit überall. Aber wir kennen sie auch vom Karneval, vom Urlaub in Venedig, oder auch als Atemschutzmasken der Feuerwehr... Welche Masken tragen wir eigentlich? Nur die sichtbaren? Oder gibt es vielleicht noch ganz andere Masken...?

Anfang Mai haben Diakonin Kristina Ashoff & Pfarrer Volker Bäumer dazu einen Familiengottesdienst in der Ev. Kirche Altenhundemgedreht, der jetzt online gestellt ist. Den Link dazu findest du hier: https://www.youtube.com/watch?v=jFos5nvSja8&t=33s

Herzliche Einladung, mit uns gemeinsam Gottesdienst zu feiern!!

DANKESCHÖN an das Medienwerk Lennestadt, das uns wieder mit viel Zeit und Engagement wunderbar unterstützt hat. Die Dreharbeiten haben echt Spaß gemacht!!

Passende Kreativaktion: Papptellermasken

Hast du Lust, mal in eine andere Rolle zu schlüpfen? Vielleicht möchtest du ein starker Löwe sein? Ein niedlicher Hase? Ein mutiger Pirat? Dann bastel dir doch eine Papptellermaske - das geht ganz leicht!

Du brauchst: einen Pappteller / Schere / Stifte / Gummiband / einen Locher / evtl. Tonpapier und Klebe

Als Erstes machst du mit dem Locher ein Loch in den Tellerrand. Und dann ein zweites genau gegenüber auf der anderen Seite. Nun knotest du das Gummiband an einem Loch fest. Jetzt musst du messen, wieviel Gummiband du brauchst, damit die Maske gut an deinem Kopf sitzt - bestimmt hilft dir ein Erwachsener dabei! Auch bei dem nächsten Schritt brauchst du die Hilfe eines Erwachsenen, denn jetzt müssen Löcher für die Augen und die Nase und den Mund an die passende Stelle geschnitten werden. Und dann sei kreativ: Bemale deine Maske. Und wenn du dafür noch Ohren oder ähnliches brauchst, dann schneide sie dir aus Papier aus und klebe sie an. Viel Spaß damit!!

 

 

Corona für Kinder erklärt - Buchtipp

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"Corona" - was ist denn das? Um Kindern diesen Virus und seine Folgen erklären zu können, empfiehlt das Amt für Jugendarbeit der Ev. Kirche von Westfalen zwei Bücher von Ursula Leitl als auch von Björn Enno Hermann & Anette Walter. Anschaulich und kindgerecht beschrieben und illustriert sind die Geschichten von zwei Hasenfreunden bzw. von dem Bären Ben und ihren Erlebnissen in Corona-Zeiten. Ausführliche Informationen gibt es auf der Homepage des Amtes unter https://www.ev-jugend-westfalen.de/einzelansicht/interessante-publikationen-fuer-die-arbeit-mit-kindern/